Abgestossen von der Oberflächlichkeit der Welt und unverstanden in ihrer Sehnsucht nach Echtheit hat sich die Mittezwanzigerin Nathalie für ein abgeschiedenes Leben auf einer Burg im Wallis entschieden. Der Alltag in Einfachheit und Einsamkeit wirft sie zurück aufs Wesentliche, lässt keinen Platz für Selbsttäuschung, bietet aber zugleich die Freiheit, ganz sich selbst zu sein. 

Als diese Herausforderung nach Jahren zur Selbstverständlichkeit geworden ist, scheint es an der Zeit, sich der Aussenwelt wieder anzunähern und nirgendwo fühlt sich Nathalie besser aufgehoben als in der Schwarzen Szene. So lernt sie Chili kennen, der sich wie sie dieser Subkultur zugehörig fühlt, und zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die schliesslich dazu führt, dass Nathalie nach Zürich zurückkehrt.  

Kurz nach ihrem Einzug bei Chili erleidet Nathalie einen Ohnmachtsanfall, während dem sie zu erfahren glaubt, im Mittelalter einem magischen Zirkel angehört zu haben. Obwohl sie nicht daran glaubt, kann sie nicht leugnen, dass viele ihrer Ahnungen und Empfindungen durch ein früheres Leben verständlich würden. Überfordert macht sie sich auf Spurensuche und muss erkennen, dass weniger wichtig ist, wer sie war, als wer sie denn eigentlich sein will.

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